Subventionsfreier Strom für Kommunen

  • Die Anlage in Forst/Lausitz wurde im Dezember 2013 in Betrieb genommen und hat eine Nennleistung von 3.800 kWp. Der Betreiber ist ein privater Investor, die technische Betriebsführung liegt bei der bejulo GmbH.
  • Die Anlage in Osterode/Harz wurde im Oktober 2014 nach acht Wochen Bauzeit in Betrieb genommen und hat eine Nennleistung von 4.000 kWp. Die technische Betriebsführung erfolgt über die bejulo GmbH.

bejulo läutet für Kommunen und deren Stadtwerke die „nächste Generation“ der Stromerzeugung ein und realisiert langfristig günstige Energie aus Solaranlagen
Die Energiewende ist in aller Munde, erneuerbare Energie gefragter denn je. Vor allem im Ausland steigen Größe und Nennleistung der Photovoltaikanlagen rasant an, während das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Deutschland den subventionsfähigen Ertrag auf zehn Megawatt peak (Nennleistung) gedrosselt hält. Doch auch hier sind insbesondere Kommunen und große Stadtwerke, die zu den größten Energieabnehmern zählen, auf der Suche nach zukunftsfähigen Lösungen, um ihren Energiebedarf langfristig auf eigene Beine zu stellen und dadurch Planungssicherheit zu erlangen.
Die bejulo GmbH aus Mainz, die in diesem Jahr auf ein fünfjähriges Bestehen zurückblickt, ist genau mit diesem Ziel einer der Vorreiter der Branche: „Was bei den Kommunen und Stadtwerken derzeit gefragt ist, sind tragfähige Konzepte für leistungsstarke, subventionsfreie Anlagen, die unabhängig vom EEG nachhaltig günstigen Strom produzieren“, sagt Geschäftsführer Martin Görner. „Wir wollen die Solarenergie von den Einspeisevergütungen entkoppeln. Dafür engagieren wir uns, indem wir neue Geschäftsmodelle zur Stromerzeugung, -nutzung und -vermarktung von Photovoltaikanlagen etablieren, die sich auch ohne EEG-Subventionen rechnen.“
Derzeit setzt bejulo mit ihrem hochspezialisierten Team vor allem international wirtschaftliche Solarprojekte um. Mit jahrelanger Projekterfahrung realisiert das gründergeführte mittelständische Unternehmen mittlere und große Freiflächen-Solaranlagen, die für unterschiedliche Märkte und Marktmodelle konzipiert und auf die jeweiligen Bedingungen vor Ort zugeschnitten sind. Unter anderem in Deutschland, Holland, Südafrika, England und im Iran finden sich Anlagen von bejulo oder sind derzeit in Planung. So wurde erst im vergangenen Jahr in Werneuchen bei Berlin eine Zehn-Megawatt-Anlage auf einer 16 Hektar großen ehemaligen Ackerfläche errichtet, deren Stromertrag ausreicht, um 2.000 Vier-Personen-Haushalte versorgen zu können. Zudem werden etwa 5.000 Tonnen Kohlendioxid gegenüber dem derzeit üblichen deutschen Strom-Mix eingespart. „Anlagen dieser Art lassen sich nicht nur für Unternehmen realisieren, sondern rechnen sich vor allem für Kommunen und große Stadtwerke, die Wert auf eine langfristige Planungssicherheit und Eigenstromversorgung legen“, betont Görner.
In Deutschland will bejulo daher die Entwicklung subventionsfreier PV-Anlagen in den kommenden Jahren bewusst vorantreiben. „Viele Stromabnehmer sehen bereits den Umbruch im Energiemarkt. Lokale Stadtwerke kaufen nach und nach ihre Netze zurück, und auch führende deutsche Unternehmen kaufen derzeit „grünen“ Strom im Ausland ein“, bekräftigt Bernd Schappert, Technischer Geschäftsführer von bejulo. Gerade große Stadtwerke und Unternehmen aus Branchen mit hohem Stromverbrauch seien gut beraten, bereits heute ihre Stromversorgung nachhaltig auf eigene Füße zu stellen und zukunftsfähig zu gestalten, betont er. Welche Entwicklungen es seitens der rechtlichen Rahmenbedingungen, der Gesetze und der Politik in diesem Bereich noch geben wird, sei nur schwer absehbar – umso wichtiger seien unabhängige Konzepte, die den Unternehmen einen günstigen Strompreis langfristig garantieren und auch für private und institutionelle Anleger interessant sind.
bejulo sieht sich hierbei als vorausschauender Generalunternehmer während der gesamten Projektkette, der mit einem Netzwerk aus Lieferanten, Banken, Anlegern sowie Projektentwicklern zusammenarbeitet. Mit weltweiter Logistikerfahrung, internationalem Know-how und kurzen, flexiblen Entscheidungswegen sei bejulo Berater, Planer und Partner für die Umsetzung zugleich, erklärt Görner. So sei der eigentliche Bau der Anlage zwar das Hauptziel, die komplette Begleitung eines Projekts von der Planung bis zum Abschluss und schlussendlich auch der technische Betrieb der Anlage jedoch wichtiger Bestandteil jedes Projektes. So kann bei jedem Projekt auf individuelle Besonderheiten der Kommunen Rücksicht genommen und für jeden Standort und jedes Budget die passende Anlage konzipiert werden.
bejulo in (etwas anderen) Zahlen:

  • 140 Jahre praktische Erfahrung hat das Team von bejulo gemeinsam in der Solarbranche.
  • 190 MWp (Nennleistung) haben die Anlagen, die bejulo bis Ende 2018 insgesamt gebaut haben wird.
  • Dies entspricht etwa 1.150.000 m2 Modulfläche, also 1,15 km2.
  • Auf insgesamt 225 Hektar – etwa 315 Fußballfelder – beläuft sich die Größe der Anlagen.
  • Rund 160.460.505 kWh bzw. 160.461 MWh Strom erzeugen die bejulo-Anlagen pro Jahr – mit dem Äquivalent dieses Stroms lassen sich etwa 32.200 Vier-Personen-Haushalte vollständig mit Strom versorgen.
  • 83.224 Tonnen Kohlendioxid spart die Stromerzeugung mit bejulo-Anlagen pro Jahr im Vergleich zum derzeit in Deutschland üblichen Strom-Mix.
    Bildquelle „bejulo GmbH“