Neuer Infratech-Schwerpunkt Ver- und Entsorgung

Vom 10. bis 12. Januar 2018 findet die InfraTech unter dem Motto „Fundamente für die Zukunft“ in der Messe Essen statt. Mit dem neuen Themen-Schwerpunkt „Ver- und Entsorgung“ präsentiert sich Deutschlands führende Infrastruktur-Messe am Puls der Zeit. Brandaktuelle Themen stehen auch im Mittelpunkt des Vortragsprogramms. Messe-Veranstalter Rotterdam Ahoy hat erste Inhalte bekanntgegeben.
 
Gut zehn Monate vor Beginn der InfraTech 2018 haben weit mehr als 100 Aussteller ihre Teilnahme verbindlich zugesagt, darunter viele Neuaussteller. Ein Grund für dieses große Interesse ist, dass die InfraTech infrastrukturelle Herausforderungen aufgreift und ein Forum für neue Ideen, Produkte und Dienstleistungen bietet. Bestes Beispiel dafür ist der Messeschwerpunkt „Ver- und Entsorgung“, der den bisherigen Themenbereich „Wasser- und Abwasser“ erweitert. Themen wie Energie, Fernwärme sowie Gas- und Stromversorgung werden bei der dritten Ausgabe der InfraTech eine deutlich größere Rolle spielen als bei den Messeausgaben 2014 und 2016. Infrastrukturelle Dauerbrenner bleiben die Sanierung von Rohrleitungen, Umweltbau und die Versorgung mit Frischwasser. 
 
Deutlich weiter in den Vordergrund tritt der Bereich Telekommunikation. Eine zukunftsfähige Infrastruktur – von Energieversorgung über Regenwassermanagement bis hin zum autonomen Fahren – ist ohne Internetbasierte Systeme nicht denkbar. Leider aber läuft die Bundesrepublik Deutschland Gefahr, hier dauerhaft den Anschluss zu verlieren. Dies zeigt ein von Statista veröffentlichter internationaler Ländervergleich zur Internet-Geschwindigkeit. Im dritten Quartal 2016 lag Deutschland auf dem 26. Platz – weit abgeschlagen hinter Südkorea, Norwegen, Schweden oder auch Lettland. Keine Frage – es besteht Handlungsbedarf. 
 
Lösungen für infrastrukturelle Schwachstellen 

Infrastrukturelle Schwachstellen benennen und Lösungen aufzeigen, dafür steht auch das Veranstaltungsprogramm der InfraTech. Der Kirschbaum Verlag organisiert das Symposium „Straßen- und Brückenerhaltung“. Hochrangige Experten aus Forschung und Industrie werden Konzepte für das „Qualitätsmanagement bei der Organisation von Straßenbaustellen“ vorstellen oder „Intelligente Brücken der Zukunft“ beschreiben. Auch das Vortragsprogramm des IKT (Institut für unterirdische Infrastruktur) widmet sich wichtigen aktuellen Fragestellungen. 
 
Die vier Schwerpunkte der InfraTech sind „Tiefbau, Straßenbau und Wasserbau“, „Öffentliche Raumgestaltung“, Verkehr und Mobilität“ sowie „Ver- und Entsorgung“. Verteilte sich das Messegeschehen bei den ersten beiden InfraTech-Ausgaben auf mehrere kleinere Hallen, wird die InfraTech 2018 ausschließlich in Halle 3, der weitaus größten Halle der Messe Essen, stattfinden. Mit diesem Konzept der kurzen Wege geht Messeveranstalter Rotterdam Ahoy noch mehr auf die Bedürfnisse von Ausstellern und Besuchern ein.
 
Die Besucher der InfraTech 2018 haben nach vorheriger Anmeldung kostenfreien Zutritt zu den zeitgleich ausgerichteten Fachmessen acqua alta, Construct IT und Industrial Building. 

www.infratech.de

 

 

 

 

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