Neue Köderschutzboxen machen Rattenbekämpfung noch leichter

Smarte ToxProtect-Köderschutzboxen senden Daten per Funk und Cloud direkt an den AnwenderImmer mehr Städte und Kommunen nutzen die smarten Köderschutzboxen von ball-b, um die Rattenpopulation effektiv zu kontrollieren und gleichzeitig die Umwelt zu schonen. Auf der RO-KA-TECH hat das Nürnberger Unternehmen nun seine neusten Modelle vorgestellt, bei denen die Daten der einzelnen Geräte jederzeit per Cloud zur Verfügung stehen. Neben der Funktechnologie wurde auch das Design erneuert, was die Wartung noch einfacher macht – und die Boxen zukunftssicher.
Mit den smarten Köderschutzboxen ToxProtect von ball-b lassen sich Ratten nachweislich besser bekämpfen als mit herkömmlichen Methoden. Städte und Kommunen, die das ToxProtect-System bereits einsetzen, konnten den Einsatz von Giftködern so um bis zu 90 Prozent reduzieren. Die Lösung umfasst u.a. ein Monitoring-System sowie eine Cloud. Mit Hilfe einer Verschlussklappe verhindern die Boxen zudem, dass die eingesetzten Rattenköder in der Kanalisation mit Wasser in Berührung kommen können. Dadurch werden Mensch und Natur vor gefährlichen Rattengiften geschützt und letztlich der Gifteinsatz drastisch reduziert. Zudem werden die neusten Gesetze eingehalten, die den Kontakt zwischen Giftköder und Wasser verbieten.
Auf der RO-KA-TECH hat das Unternehmen nun seine neusten Modelle präsentiert, die mittels  Narrowband-IoT-Funk eine direkte Übertragung der Daten von den einzelnen Köderschutzboxen in die Cloud ermöglichen. Das hat u.a. den Vorteil, dass unnötige Kontrollbesuche vor Ort wegfallen, was den Zeitaufwand deutlich reduziert. Die monatlichen Kosten für die Funkübertragung liegen mit der neuen Lösung gerade einmal bei 80 Cent pro Box. Die Dokumentation der einzelnen Maßnahmen zur Rattenbekämpfung, die nicht zuletzt aufgrund der neusten Gesetze erforderlich ist, wird nun ebenfalls noch einmal leichter.
Das neue Design ist so gestaltet, dass sich die Elektronik im oberen Teil der Köderschutzbox leicht austauschen lässt. In Regionen, die bereits von den Mobilfunkanbietern mit Narrowband-IoT versorgt werden, kann man die ToxProtect-Modelle 1402 und 1602 somit direkt mit der neuen Funklösung nutzen und dadurch unmittelbar auf alle Daten zugreifen. Alternativ lassen sich die neuen Modelle wie bisher per ULE-Funk betreiben. In diesem Fall werden die Daten der Köderschutzboxen mit einem Lesegerät vor Ort abgerufen, ohne dass dafür der Schacht geöffnet werden muss. Sobald mit der Ausweitung des Narrowband-IoT-Netzes durch die Mobilfunkanbieter dann der neue Narrowband-IoT-Funk zur Verfügung steht, kann die entsprechende Technologie in der Köderschutzbox leicht ausgetauscht werden. Das neue Design macht die Boxen also zukunftssicher – und ermöglicht darüber hinaus auch ein besseres Handling.  

www.ball-b.de