Neue Busbahnhofsanlage wertet Bad Dürrheim auf

  
Bad Dürrheims Innenstadt erhält derzeit ein neues Gesicht: Im Mittelpunkt stehen ein zukunftsweisendes Verkehrskonzept sowie zentrale Neu- und Umbauten. Gemeinsam mit dem Partner Kienzler Stadtmobiliar beweist die Stadt viel Gespür für Ästhetik, Tradition und Langlebigkeit.

Gerade erst ist das Feuerwerk verklungen, da kündigt sich bereits das nächste an. Am frisch gekürten und damit ersten offiziellen "Tag der Städtebauförderung" weihte Bad Dürrheim zunächst sein neues Wahrzeichen ein: Ein mannshoher Salzkristall lässt auf zentralem Platz Vergangenheit und Tradition lebendig werden. Und, auf dem Fuße folgend, beginnt in Bad Dürrheim mit dem neuen Busbahnhof  der zweite Schritt in die Zukunft. Aufwendig und besonders hochwertig wird derzeit die Um- und Neugestaltung der zentralen Salinenstraße und des Busbahnhofes betrieben. Noch im Juni soll die feierliche Einweihung erfolgen.  
Pilotgemeinde für nachhaltige Mobilität 

Und so steht die Tourismus-Destination am Fuße des Schwarzwalds bereits mittendrin im neuen Mobilitätskonzept: Als eine von insgesamt fünf Baden-Württemberger Destinationen mit besonderer touristischer Bedeutung wählte die Landesregierung Bad Dürrheim als Pilotgemeinde für nachhaltige Mobilität. Das Ziel hierbei ist realistisch und ambitioniert gleichermaßen: Bis 2030 will die Stadt die Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs verdoppeln. Geschehen soll dies zum Nutzen der Kurgäste ebenso wie der Einheimischen. Die Umwelt profitiert und auch die Lebens- und Aufenthaltsqualität innerhalb der Stadt. 

Als Partner der Wahl für die stufenweise Umsetzung der von Stuttgart aus protegierten Initiative  erwies sich für Bad Dürrheim das Hausacher Unternehmen Kienzler Stadtmobiliar. "Auf uns fiel die Wahl", ist  Geschäftsführerin Antonia Kienzler überzeugt, "weil unsere erfahrenen Stadtplaner und Designer die passende Einstellung in Bezug auf Wertigkeit der Materialien, auf Verarbeitung, Design und Vandalismusschutz mit in die Planung brachten." 

Chefsache: Den richtigen Projektpartner finden 
Bei einem Projekt dieser Größe gingen im Vorfeld alle Beteiligten auf Nummer sicher. Eine Abordnung der Stadt und des Bauamtes, angeführt von Bürgermeister Klumpp persönlich, überzeugte sich in den Kienzler Produktionsanlagen vor Ort von den Möglichkeiten und vor allem Fähigkeiten der Stadtmobiliar Spezialisten. Es ging für Bad Dürrheim um nicht weniger als die Gestaltung ihres "Entrées", der städtischen Visitenkarte also, an höchst promintenter Stelle.  Die Aufwertung des Bus-Bahnhofes und seines Umfeldes ist für den Salinenort städtebaulich von großer Bedeutung. Denn neben der Verbesserung des ÖPNV lautet das Ziel, Entwicklungsräume zu schaffen um die Attraktivität des Stadtzentrums spürbar zu verbessern. Nicht zuletzt geht es um die Stärkung der wirtschaftlichen, und hier vor allem der touristischen, Anziehungskraft.

Ein Dreiklang am historischen Ort
Das Entwurfsteam der Kienzler Stadtmobiliar um Michael Lienhardt punktete wohl bei den Stadtvätern auch dank seiner Flexibilität. Zum einen erfüllte die neuen Wartehalle, eine erweiterte Variante der bewährten Spektra K9F mit Flachdach, die Anforderungen an die alltägliche Praxis: Perfekt integriert sie eine moderne und ansprechend gestaltete Toilettenanlage in ihrer Mitte. Und auch dem Wunsch nach sicheren Fahrradparkplätzen sowie mehreren Unterständen und einem abgeschlossenen Hallenraum kam die Konstruktion nach. Als besonderer Hingucker im Rahmen dieser Lösung erweist sich die Fassade des WC-Komplexes. Sie glänzt mit glatter Oberfläche aus Sichtbeton und ist optisch, aus Sicht der Kienzler Designer, das Highlight der Anlage. "Wir haben einen Dreiklang am historischen Ort im Sinne gehabt", beschreibt Michael Lienhardt den Lösungsansatz des Kienzler Design-Teams, ganz gemäß nach den Vorgaben des Stadtbaumeisters. Modern ist die Anlage, gradlinig, doch mit traditionsbewussten Anklängen. Die auffällige Trägerkonstruktion mutet historisch an, so korrespondiert der Busbahnhof mit der bestehenden städtischen Landschaft um die Salinenstraße.

Ambitioniert, realistisch, modular

Car-, Bikesharing und die Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs werden erheblich an Bedeutung gewinnen. In Bad Dürrheim sind sich städtische Planer und Entscheider sicher, einen guten und zukunftsweisenden Weg eingeschlagen zu haben. Ihr Trick: Sie teilen ihr Gesamtkonzept Mobilitätskultur in viele überschaubare Einzelschritte, die - nacheinander - in der Stadt abgearbeitet werden. Wichtig war es ihnen, nicht mit hundert Baustellen zugleich loszulegen. Dank des modularen Konzeptes von Kienzler Stadtmobiliar steht der schrittweisen Erweiterung nichts im Wege. Seien es weitere Radparkssysteme oder sichere Unterstellplätze, das "Wo" und "Wie" ist im Masterplan Mobilität schon enthalten. 

Kienzler Stadtmobiliar GmbH
Vorlandstraße 5 • D-77756 Hausach
info@kienzler.com • www.kienzler.com

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