Modulbauten statt Zeltstädte

Immer mehr Städte und Gemeinden setzen auf Containerlösungen von Algeco, um kurzfristig angemessenen Wohnraum für Flüchtlinge zu schaffen.

Weltweit sind immer mehr Menschen gezwungen, vor Krieg und Gewalt zu fliehen. Daher steigt auch die Zahl der Flüchtlinge und Asylbewerber, die Schutz in Deutschland suchen. Allein in den ersten sieben Monaten 2014 haben laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge knapp 100.000 Menschen einen Asylantrag gestellt. Ihre Unterbringung stellen Städte und Gemeinden aktuell vor große Herausforderungen. Erste Innenminister warnten bereits vor einer Überforderung ihrer Bundesländer; und die Stadt Duisburg sieht sogar keinen anderen Ausweg mehr, als Flüchtlinge in einer Zeltstadt auf einem Sportplatz unterzubringen. Andere Kommunen dagegen setzen auf Modulbauten, um kurzfristig Wohnraum für die heimatlosen Menschen zu schaffen.

„Modulbauten zeichnen sich vor allem durch ihre hohe Flexibilität aus. Sie lassen sich variabel planen, schnell realisieren und praktisch grenzenlos erweitern oder neu kombinieren. Selbst ein kompletter Standortwechsel des Modulgebäudes innerhalb kürzester Zeit ist möglich. Zudem wirken sich die kurzen Planungs-, Realisierungs- und Umbauzeiten positiv auf die Projektfinanzierung aus“, erläutert Andreas Blankenhorn, Niederlassungsleiter Württemberg bei Algeco, dem Marktführer für hochwertige, intelligente und wirtschaftliche Interimsgebäude.

Der Modulbauspezialist hat unter anderem bereits in Rottenburg, Betzingen und Dettingen Flüchtlingsunterkünfte aus Containern errichtet, die neben Wohnräumen mit eigenem Sanitärbereich auch Küchen, Hauswirtschafts- und Lagerräume umfassen. Und in Bremen baute Algeco kürzlich innerhalb von nur gut fünf Wochen eine zweistöckige Übergangswohneinrichtung schlüsselfertig, die sich vor allem durch ihren in Deutschland bislang einmaligen Dorfcharakter und ein ganzheitliches Servicekonzept auszeichnet. Die Bremer Senatorin für Soziales, Jugend, Kinder und Frauen plant bereits weitere Siedlungen dieser Art, um Flüchtlinge und Asylbewerber unterzubringen. 

Mit dem Mietsystem Advance Plus setzt Algeco für Containergebäude neue Maßstäbe hinsichtlich Design, Ausführung und Sicherheitsstandards. Alle Räume in den Modulbauten sind dank großzügiger Fensterflächen hell und mit freundlichen Bodenbelägen ausgestattet. Darüber hinaus erfüllt das neue Mietsystem wichtige Kriterien einer nachhaltigen Bauweise: Die Gebäude verfügen bereits in der Standardausführung über Elemente zum Energie- und Wassersparen, sodass sie der Wärmeschutz- und Energiesparverordnung (EnEV) 2009 entsprechen. Im Hinblick auf die Sicherheit ist der Brandschutz ein zentrales Thema: Tragende Bauteile aller Container halten Bränden mehr als 30 Minuten stand, während Wände und Decken der Flur- und Treppenhausmodule standardmäßig die Anforderungen der Feuerwiderstandsklasse F30AB erfüllen.

Die Raum-, Flur- und Treppencontainer sind frei kombinierbar und gemäß Typenstatik bis zu dreifach stapelbar. Zusätzliche Flexibilität eröffnet das intelligente Wechselwandsystem, das die Montagezeiten reduziert und eine Änderung der Gebäudeaufteilung ermöglicht.

Einmaliger 360° Service 

Das Bremer Senatsressort hat überdies zahlreiche Leistungen in Anspruch genommen, die Algeco im Rahmen des in der Branche bislang einmaligen 360° Service-Konzepts bietet. Dies ist ebenso wie die Gebäude modular aufgebaut und enthält alle wichtigen Leistungen rund um das Bauprojekt aus einer Hand: von Beratung und Planung über Abwicklung, Transport, Montage und Einrichtung bis hin zu Kommunikation, IT, Sicherheit und Gebäudemanagement. Die erprobten und aufeinander abgestimmten Bausteine stellen einen reibungslosen Ablauf sicher und reduzieren die Bauzeit auf ein absolutes Minimum.