Jeder fünfte öffentliche Euro für Bildung

Allein der Bund hat seine Mittel seit 2008 um gut 60 Prozent gesteigert. "Mit den wachsenden Investitionen haben wir die Basis für ein leistungsfähiges Bildungssystem gelegt, das Bildungsgerechtigkeit fördert", sagte Bundesministerin Johanna Wanka.

Bund, Länder und Gemeinden haben in diesem Jahr mehr als 120 Milliarden Euro für Bildung vorgesehen. Seit 2008 das Ziel vereinbart wurde, zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Bildung zu investieren, sind die öffentlichen Bildungsausgaben um 30 Prozent angestiegen. Das zeigt der Bildungsfinanzbericht 2014, den das Statistische Bundesamt veröffentlicht hat. Insbesondere der Bund hat sein Engagement in der Bildung in den letzten fünf Jahren verstärkt. Die Bildungsausgaben des Bundes steigen nach den Haushaltsansätzen im Jahr 2014 auf 8,2 Milliarden Euro und liegen damit gut 60 Prozent über dem Wert von 2008. Die öffentlichen Bildungsausgaben haben im Verhältnis zum Gesamtetat der öffentlichen Haushalte kontinuierlich zugenommen und werden im Jahr 2014 voraussichtlich erstmals die 20-Prozent-Marke erreichen.

„Deutschland ist es gelungen, mehr Geld in die Bildung zu investieren. Diese Leistung wiegt umso mehr, als wir zusätzlich einen strukturell ausgeglichenen Haushalt erreicht haben. Klare Prioritäten, auch in den Krisenjahren, haben sich gelohnt“, sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka. „Mit den stetig wachsenden Investitionen der letzten Jahre haben wir die Basis für ein leistungs- und zukunftsfähiges Bildungssystem gelegt, das Bildungsgerechtigkeit fördert.“

Vor allem bei den Hochschulen hat der Bund mit dem Hochschulpakt und der Exzellenzinitiative seine Mittel in den letzten Jahren deutlich erhöht. Für das Jahr 2014 sind im Bundeshaushalt Ausgaben für die Hochschulen in Höhe von fünf Milliarden Euro vorgesehen, nahezu doppelt so viel wie im Jahr 2008. Fast jeder fünfte Euro aus der öffentlichen Hochschulfinanzierung stammt inzwischen vom Bund.

Quelle: bmbf