Arbeitsplatz Fahrzeug: Kühler Kopf in heißen Situationen

Bieten Sie Ihren Mitarbeitern mehr Sicherheit durch Fahrtrainings des ADAC in Bayern

Schon mit einem herkömmlichen Pkw können manche Situationen im Straßenverkehr lebensbedrohlich werden. Sonderfahrzeuge mit Aufbauten, Blaulicht oder einem ungewöhnlichen Schwerpunkt lassen sich in solchen Gefahrensituationen oft noch schwerer kontrollieren. Auch erfahrene Fahrer von Lkw, Bussen, Winterdienst-  und anderen Einsatzfahrzeugen geraten besonderes bei schwierigen Sicht- oder Straßenverhältnissen oder beim Fahren mit Sondersignalen in Stresssituationen.

Bei speziellen Fahrtrainings in den bayerischen ADAC Fahrsicherheitszentren können genau diese Situationen trainiert und Fahrer für den Ernstfall vorbereitet werden.

Besonders bei größeren Fahrzeugen wie Transportern oder Bussen müssen gewisse Fahrweisen, beispielsweise bei Seitenwind oder in engen Einfahrten, geübt werden, um richtige Handlungsmuster zu implementieren. Die Programme richten sich an alle Fahrer von Sonderfahrzeugen wie Baufahrzeuge, Busse, Winterdienstfahrzeuge bis hin zu Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr oder Polizei.

Langjährige Berufsfahrer immer wieder verblüfft

„Besonders Fahrer, die seit Jahrzehnten hinterm Steuer sitzen, wiegen sich in Sicherheit und glauben bereits alles richtig zu machen“, sagt Günther Zaloga vom ADAC Fahrsicherheitszentrum in Schlüsselfeld. Aber welche Rolle spielt die Beladung und wie wirkt sich eine richtige Sitzposition auf die Sicherheit aus? Bei praktischen Übungen wird so mancher Irrglaube geradegerückt. Eine Vollbremsung in einer Kurve ist auch mit einem Lkw unproblematisch und auch beim Ausweichen kippen die Fahrzeuge bei richtiger Lenkradbedienung nicht so leicht um. Viele Teilnehmer sind verblüfft, wie sich bereits geringe Unterschiede bei der Geschwindigkeit auf das Fahrverhalten ihrer Fahrzeuge auswirken.

Fahrer von Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr, Rettungsfahrzeugen oder Abschleppdiensten werden häufig bei Einsätzen mit Hektik, Stress und Gefahrensituationen konfrontiert. Dafür werden beim ADAC Blaulicht-Training die Teilnehmer für die Risiken sensibilisiert und erleben Kurvenfahrten und Gefahrenbremsung sowohl auf griffiger als auch auf glatter Fahrbahn und in einem sicheren Umfeld. Rangierübungen und das Erleben der Auswirkungen von Über- und Untersteuern machen Fahrer von Fahrzeugen aller Art sicherer und routinierter.

Beim „Stressparcours“ werden weite und enge Kurven gefahren, die Fahrer müssen plötzlich auftauchenden Hindernissen ausweichen und erfahren auf präparierten Pisten anschaulich und eindrücklich die Grenzen ihrer Fahrzeuge.

In Gruppen mit in der Regel höchstens 12 Personen gehen die Trainer individuell auf die Probleme und Fragen der Teilnehmer ein und trainieren mit größtmöglicher Praxisnähe.

Weitere Infos unter: www.fahrsicherheitstraining-bayern.de